UNIFY Bedienungsanleitung: Unterschied zwischen den Versionen
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# Filter wie gewünscht einstellen | # Filter wie gewünscht einstellen | ||
| − | # Im Filterbereich '''Filter speichern''' wählen | + | # Im Filterbereich unten '''Filter-Geltungsbereich''' festlegen – die '''Sichtbarkeit''' und bei Bedarf das Kennzeichen '''Standard''' (siehe unten) |
| + | # Über das Punktmenü neben ''Felder leeren'' den Eintrag '''Filter speichern''' wählen | ||
# '''Filtername''' vergeben | # '''Filtername''' vergeben | ||
| − | # '''Filter | + | # Mit '''Filter speichern''' bestätigen |
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| − | + | Die Speichern-Maske zeigt unter '''Filterinformationen''' noch einmal, was gespeichert wird – etwa den Zeitraum und das zugrunde liegende Datumsfeld. | |
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Version vom 16. September 2026, 12:52 Uhr
Diese Anleitung beschreibt die Bedienung der Weboberfläche von Heidler UNIFY. UNIFY führt die Versanddaten aller angebundenen Standorte an einer Stelle zusammen. Sie suchen, filtern und werten Sendungen aus, ohne sich am jeweiligen HVS32 anmelden zu müssen.
Die Voraussetzungen für Installation und Betrieb stehen auf der Seite UNIFY Anforderungen.
Anmeldung
UNIFY wird im Browser aufgerufen:
https://<servername>/sm/ui/
Ein Zusatzprogramm ist nicht erforderlich. Unterstützt werden Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox in einer aktuellen Fassung.
Hinweis: Die Anmeldemaske selbst ist englisch beschriftet. Die Oberfläche dahinter ist deutsch; die Sprache stellen Sie nach der Anmeldung über das persönliche Menü ein.
Erste Anmeldung
Benutzername und Initialpasswort erhalten Sie von Ihrem Standort-Administrator oder vom HSC-Support. Das Initialpasswort wird nur einmal angezeigt und nicht gespeichert. Bei der ersten Anmeldung fordert UNIFY Sie auf, ein eigenes Passwort zu vergeben.
Passwort vergessen
UNIFY versendet keine E-Mails. Ein vergessenes Passwort wird von Ihrem Standort-Administrator in der Benutzerverwaltung neu vergeben.
Abmelden
Über das Kreissymbol mit Ihren Initialen rechts oben erreichen Sie den Menüpunkt Abmelden.
Aufbau der Oberfläche
Kopfzeile
| Element | Bedeutung |
|---|---|
| Standortauswahl | Bestimmt, für welchen Standort die Daten angezeigt werden. Angeboten werden nur Standorte, für die Sie berechtigt sind. Stillgelegte Standorte sind gekennzeichnet. |
| Initialen (Kreissymbol) | Öffnet das persönliche Menü mit Dunkelmodus, Sprache und Abmelden |
Der Dunkelmodus und die Sprache (Deutsch/Englisch) gelten für Sie persönlich. Der Dunkelmodus wird im Browser des jeweiligen Arbeitsplatzes gespeichert. Bei der Anmeldung an einem anderen Rechner ist wieder die helle Darstellung eingestellt.
Seitenmenü
Links stehen die Programmbereiche. Ein Klick auf einen Bereich klappt die zugehörigen Masken auf.
| Bereich | Maske | Inhalt |
|---|---|---|
| Sendungen | Auskunft | zentrale Recherche über alle Sendungen und Packstücke |
| Versandabschluss | Ausgangslisten | Protokoll der erzeugten Ausgangslisten |
| Frachtführerdateien | Protokoll der an die Frachtführer übergebenen Dateien | |
| Tracking | Live-Tracking | aktueller Sendungsstatus beim Frachtführer |
| Statistiken | Auswertung von Lieferzeiten und Verspätungen | |
| Einrichtung | Benutzerverwaltung | Benutzer anlegen und pflegen (nur für Administratoren) |
| Standortverwaltung | Auftraggeber der Standorte (nur für Administratoren) | |
| Verbindungen | Zugangsdaten zum DataGatewayServer (nur für Administratoren) |
Welche Bereiche Sie sehen, hängt von Ihrer Rolle ab. Die Masken unter Einrichtung erscheinen nur bei entsprechender Berechtigung.
Auskunft
Sendungen → Auskunft
Die Auskunft ist die zentrale Maske. Sie zeigt die Packstücke des gewählten Standorts in einer Tabelle und bietet darüber Schnellsuche, Filter und Auswertungen.
Kennzahlen zum Filterergebnis
Über der Tabelle stehen Gesamteinträge und Gesamtgewicht, unter der Tabelle rechts die Anzahl je Status:
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Gesamteinträge | Anzahl der Treffer |
| Gesamtgewicht | Summe der Gewichte aller Treffer |
| Freigegeben / Freigegeben (Heute) | zur Abholung freigegebene Packstücke |
| FF-Datei erzeugt | Packstücke, für die bereits eine Frachtführerdatei erzeugt wurde |
| Storniert | stornierte Packstücke |
Ein Klick auf einen Statuszähler schränkt die Tabelle auf den jeweiligen Status ein.
Schnellsuche
Das Suchfeld über der Tabelle durchsucht standardmäßig Tracking-Nr., Packstück-ID, Lieferschein-Nr., Kunden-Nr. und Empfänger.
Über das Symbol Suchparameter neben dem Suchfeld legen Sie fest, über welche Felder die Schnellsuche laufen soll. Ist nichts gewählt, wird über alle genannten Felder gesucht. Eine Einschränkung auf ein einzelnes Feld, etwa nur die Tracking-Nr., beschleunigt die Suche bei großen Datenbeständen.
Filter
Die Schaltfläche Filter öffnet rechts einen Bereich mit allen Filtermöglichkeiten. Der Filter wirkt auf die gesamte Tabelle und auf die Kennzahlen.
Filterfelder
| Abschnitt | Felder |
|---|---|
| Information | Lieferscheinnummer, Kundennummer, Tracking-Nummer, PackstueckID, Auftraggeber, Frachtführer, Frachtführertyp, Status |
| Adresse | Zielname, Kundenname, Zielland, Ziel-Postleitzahl |
| Inhalt | Enthält Gefahrgut, Enthält Artikel |
Bei Textfeldern wählen Sie über die Auswahlliste daneben, wie gesucht wird:
| Option | Wirkung |
|---|---|
| Wortteil | der eingegebene Text muss irgendwo im Feld vorkommen (Voreinstellung) |
| Genau | das Feld muss exakt dem eingegebenen Text entsprechen |
Bei Zahlenfeldern stehen Größer als, Gleich und Kleiner als zur Verfügung.
Zeitraum
Der Zeitraumfilter bezieht sich wahlweise auf das Versanddatum oder das Druckdatum. Für die Zeitraumangabe selbst gibt es drei Betriebsarten:
| Betriebsart | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Fester Datumsbereich | Sie geben Von und Bis als konkrete Daten an. Bleiben beide leer, wird nicht nach Zeit eingeschränkt („Alle Zeit“). | 01.03.2026 – 31.03.2026 |
| Letzte X Tage | gleitender Zeitraum, der sich täglich mitverschiebt. Richtung (Letzte/Nächste) und Anzahl sind einstellbar. | Letzte 30 Tage |
| Kalenderzeitraum | gleitender Zeitraum entlang der Kalendergrenzen aus Einheit (Tag/Woche/Monat) und Bezug (Aktuell/Vorherig/Nächster). | Letzter Monat |
Voreingestellt ist „Letzte 30 Tage“. Die beiden gleitenden Betriebsarten sind vor allem für gespeicherte Filter gedacht: Ein Filter „Letzte 7 Tage“ liefert auch nach Monaten noch die jeweils letzten sieben Tage, ein fester Datumsbereich dagegen einen längst vergangenen Zeitraum. Unter der Einstellung zeigt Ergibt heute an, welchen konkreten Zeitraum die Regel aktuell ergibt.
Erweiterte Filterinformationen
Reichen die Standardfelder nicht aus, öffnen Sie den Abschnitt Erweitert. Dort bauen Sie zusätzliche Bedingungen zeilenweise auf:
- Feld aus der Auswahlliste wählen
- Suchoption wählen (Wortteil/Genau bzw. Größer/Gleich/Kleiner)
- Wert eingeben
Über Hinzufügen ergänzen Sie weitere Zeilen. Alle Zeilen wirken zusammen. Eine Sendung muss sämtliche Bedingungen erfüllen.
Ergebnisse summieren
Mit der Option Ergebnisse summieren fasst UNIFY die Packstücke einer Sendung zusammen, statt jedes Packstück einzeln aufzuführen.
Filter anwenden und zurücksetzen
- Übernehmen wendet den Filter an und schließt den Bereich.
- Filterfelder zurücksetzen leert die Eingaben, ohne den Bereich zu schließen.
- Filter zurücksetzen über der Tabelle stellt den Ausgangszustand wieder her.
Filter speichern
Häufig benötigte Filter lassen sich dauerhaft ablegen und später mit einem Klick wieder aufrufen.
Filter anlegen
- Filter wie gewünscht einstellen
- Im Filterbereich unten Filter-Geltungsbereich festlegen – die Sichtbarkeit und bei Bedarf das Kennzeichen Standard (siehe unten)
- Über das Punktmenü neben Felder leeren den Eintrag Filter speichern wählen
- Filtername vergeben
- Mit Filter speichern bestätigen
Die Speichern-Maske zeigt unter Filterinformationen noch einmal, was gespeichert wird – etwa den Zeitraum und das zugrunde liegende Datumsfeld.
Geltungsbereich
Der Geltungsbereich bestimmt, wer den Filter sehen kann:
| Geltungsbereich | Sichtbar für | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Nur für mich | ausschließlich Ihr eigenes Konto | persönliche Arbeitsfilter |
| Für diesen Standort | alle Benutzer des aktuell gewählten Standorts | Filter, die das ganze Team eines Standorts braucht |
| Für die gesamte Organisation | alle Benutzer über alle Standorte hinweg | unternehmensweit einheitliche Auswertungen |
Welche Geltungsbereiche angeboten werden, hängt von Ihrer Rolle ab. Standort- und Organisationsfilter setzen entsprechende Administratorrechte voraus. Filter, die Sie nicht ändern dürfen, werden ohne Bearbeiten- und Löschen-Symbol angezeigt.
Standardfilter
Ein als Standard gekennzeichneter Filter wird beim Öffnen der Auskunft automatisch angewendet. Gibt es mehrere Standardfilter, gilt die Rangfolge:
- eigener Filter (Nur für mich)
- Standortfilter
- Organisationsfilter
Ein persönlicher Standardfilter hat damit Vorrang vor einer Vorgabe des Standorts oder der Organisation.
Gespeicherte Filter verwenden
Die Liste Gespeicherte Filter steht über der Tabelle. Ein Klick wendet den Filter an. Über das Punktmenü am Eintrag erreichen Sie Filter bearbeiten und Filter löschen.
Filter weitergeben
Über Filter exportieren speichern Sie den aktuellen Filter als Datei, über Filter importieren lesen Sie ihn wieder ein. So lassen sich Filter an Kollegen anderer Standorte weitergeben oder dem Support übermitteln, wenn ein Problem nachgestellt werden soll.
Tabelle anpassen
Die Tabelle lässt sich in Spaltenauswahl, Reihenfolge und Breite an die eigene Arbeitsweise anpassen.
Sortieren
Ein Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert auf- oder absteigend.
Spaltenkonfiguration
Die Schaltfläche Konfiguration öffnet rechts die Spaltenkonfiguration.
| Bedienelement | Wirkung |
|---|---|
| Suchfeld | filtert die Liste der Spalten nach dem Spaltennamen – hilfreich bei der großen Zahl verfügbarer Spalten |
| Kontrollkästchen vor dem Namen | blendet die Spalte in der Tabelle ein oder aus |
| Anfasser (Griffsymbol links) | verschiebt die Spalte per Ziehen an eine andere Position; die Reihenfolge in der Liste entspricht der Reihenfolge in der Tabelle |
| Fixiert | friert die Spalte am linken Rand ein, sodass sie beim waagerechten Blättern stehen bleibt. Fixierte Spalten rücken beim Übernehmen automatisch nach vorn |
| Details | bestimmt, ob das Feld im Details-Dialog vorausgewählt ist. Diese Spalte gibt es nur in der Auskunft |
Mit Übernehmen werden die Einstellungen aktiv und für Ihr Benutzerkonto gespeichert. Sie stehen damit auch nach dem Abmelden und an einem anderen Arbeitsplatz wieder zur Verfügung.
Die Spaltenkonfiguration wird je Maske getrennt gespeichert: Auskunft, Ausgangslisten, Frachtführerdateien und Live-Tracking haben jede ihre eigene Einstellung, obwohl sie dieselbe Bedienung verwenden.
Hinweis: Die Spaltenkonfiguration gilt nur für Ihr eigenes Konto. Eine standort- oder organisationsweite Vorgabe der Spalten ist, anders als bei den Filtern, nicht vorgesehen. Soll ein Team einheitlich arbeiten, geben Sie stattdessen einen gespeicherten Filter mit dem Geltungsbereich Für diesen Standort vor.
Einträge pro Seite
Unter der Tabelle stellen Sie ein, wie viele Zeilen je Seite angezeigt werden (Voreinstellung 15). Dort blättern Sie auch durch die Ergebnisseiten.
Mit Zeilen arbeiten
Anheften
Über das Nadelsymbol heften Sie eine Sendung an den Kopf der Tabelle. Angeheftete Sendungen bleiben unabhängig von Filter und Sortierung oben stehen, etwa um einen Vorgang über den Tag hinweg zu verfolgen. Mit Nur angepinnte Elemente blenden Sie alle übrigen Zeilen aus. Die Zahl der gleichzeitig angehefteten Sendungen ist begrenzt; die Oberfläche meldet, wenn die Grenze erreicht ist.
Kontextmenü
Ein Rechtsklick auf eine Zeile bietet das Kopieren einzelner Werte an: TrackingNr kopieren, LieferscheinNr kopieren, PackstueckID kopieren.
Details-Dialog
Ein Klick auf das Details-Symbol öffnet alle Felder der Sendung.
| Bedienelement | Wirkung |
|---|---|
| Suchfeld | sucht innerhalb der angezeigten Felder nach einem Spaltennamen |
| Leere Felder ausblenden | blendet Felder ohne Inhalt aus |
| Nur Unterschiede anzeigen | bei mehreren markierten Zeilen: zeigt nur die Felder, in denen sich die Sendungen unterscheiden |
Welche Felder zunächst angezeigt werden, steuern Sie über die Spalte Details in der Spaltenkonfiguration.
Markieren Sie mehrere Zeilen und öffnen dann die Details, stellt der Dialog die Werte spaltenweise nebeneinander. So lassen sich zwei Sendungen unmittelbar vergleichen – mit Nur Unterschiede anzeigen bleiben nur die abweichenden Felder stehen.
Gefahrgut und Artikel
Enthält eine Sendung Gefahrgut oder Artikeldaten, ist das in der Tabelle gekennzeichnet. Über das jeweilige Symbol öffnen Sie die zugehörige Aufstellung:
- Gefahrgut – UN-Nummer, HVS-ID, Beschreibung (deutsch/englisch) und Mengen
- Artikel – EAN, BTN, Kundenartikelnummer und Beschreibung
Beide erreichen Sie über die Aktionsleiste: Zeile markieren, dann Gefahrgut bzw. Artikel wählen.
Aktionen am Packstück
Markieren Sie eine oder mehrere Zeilen über die Kontrollkästchen, erscheint über der Tabelle die Aktionsleiste. Die Zahl der markierten Zeilen wird angezeigt.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Etikett drucken / Erneut drucken | stößt den Etikettendruck im HVS32 des Standorts an |
| Etikett stornieren | storniert das Packstück |
| Sperren / Entsperren | sperrt das Packstück gegen weitere Verarbeitung bzw. hebt die Sperre auf |
| Freigeben | gibt das Packstück frei |
| Online-Tracking | öffnet die Sendungsverfolgung beim Frachtführer |
| Persönliche Daten löschen | anonymisiert die personenbezogenen Daten der Sendung |
Diese Aktionen setzen zweierlei voraus: eine eingerichtete DGS-Verbindung für den Standort (siehe Verbindungen) und die DGS-Berechtigung für Ihr Benutzerkonto. Ob Ihr Konto die Berechtigung hat, zeigt die Spalte DGS in der Benutzerverwaltung.
Fehlt eines von beidem, bleiben die Schaltflächen sichtbar, sind aber gesperrt und nennen den Grund: bei fehlender Berechtigung den Hinweis, sich an den Administrator zu wenden, bei fehlender Verbindung den Verweis auf Einrichtung → Verbindungen – letzteres nur, wenn Sie diese Verbindung selbst eintragen dürfen.
Sendungszusammenhang: Gehören zu den markierten Packstücken weitere Packstücke derselben Sendung, fragt UNIFY nach, ob diese ebenfalls einbezogen werden sollen. Damit wird vermieden, dass von einer mehrteiligen Sendung nur ein Teil storniert oder nachgedruckt wird.
Daten exportieren
Über CSV exportieren und XLSX exportieren geben Sie das aktuelle Filterergebnis als Datei aus. Exportiert wird das Filterergebnis mit den Spalten in der von Ihnen eingestellten Auswahl und Reihenfolge.
Bei vielen Treffern kann die Erstellung einen Moment dauern; UNIFY weist darauf hin und lädt die Datei herunter, sobald sie fertig ist.
Versandabschluss
Ausgangslisten
Versandabschluss → Ausgangslisten
Protokoll der erzeugten Ausgangslisten mit Datum, Frachtführer und Anzahl der enthaltenen Packstücke. Über die Liste lässt sich nachvollziehen, welche Sendungen in welchem Tagesabschluss enthalten waren.
Filter, Schnellsuche und Spaltenkonfiguration funktionieren wie in der Auskunft.
Frachtführerdateien
Versandabschluss → Frachtführerdateien
Protokoll der an die Frachtführer übergebenen Dateien: wann welche Datei erzeugt und übertragen wurde und welchen Status die Übertragung hat. Die Maske dient zur Klärung, wenn ein Frachtführer meldet, Daten nicht erhalten zu haben.
Tracking
Live-Tracking
Tracking → Live-Tracking
Zeigt den aktuellen Status der Sendungen beim Frachtführer.
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Erstellt | Sendung angelegt, noch nicht beim Frachtführer |
| Übergeben | an den Frachtführer übergeben |
| Unterwegs | in Zustellung |
| Zugestellt | beim Empfänger |
| Verspätet | voraussichtliche Lieferzeit überschritten |
| Fehler | Fehler beim Frachtführer oder in der Übertragung |
Zusätzlich zu den üblichen Filtern steht Nach Verspätungen filtern zur Verfügung – wahlweise alle Verzögerungen oder ab einer bestimmten Dauer (1 Tag bis 2 Wochen). Der Zeitraum bezieht sich wahlweise auf den Statusverlauf oder auf die voraussichtliche Lieferzeit.
Über das Details-Symbol in der Zeile öffnen Sie die Bestelldetails. Dort stehen der aktuelle Status, der vollständige Sendungsverlauf mit Zeitpunkt je Schritt sowie Empfänger, Absender und die Sendungsdaten. Ist der Verlauf eingeklappt, zeigt Mehr anzeigen die älteren Schritte.
Tracking-Statistiken
Tracking → Statistiken
Hier stellen Sie sich eigene Auswertungen zusammen. Die Seite ist zunächst leer; über + Neue Statistik hinzufügen legen Sie eine Karte an und wählen dabei:
| Einstellung | Auswahl |
|---|---|
| Leistungsmetrik | Anzahl der Sendungen, Anzahl der Fehler, Durchschnittliche Lieferdauer, Anzahl der Verzögerungen |
| Diagrammtyp | Ring-/Kreisdiagramm, Balkendiagramm, Liniendiagramm, Zusammenfassung |
| Gruppieren nach | Frachtführer, Versandarten oder Auftraggeber |
| Auswahl | welche Frachtführer, Versandarten bzw. Auftraggeber einfließen |
Die Karten lassen sich per Drag-and-drop neu anordnen. Jede Karte hat einen eigenen Filter und lässt sich über das Punktmenü bearbeiten oder entfernen.
Einrichtung
Die folgenden Masken stehen nur Benutzern mit Administratorrechten zur Verfügung.
Benutzerverwaltung
Einrichtung → Benutzerverwaltung
Hier legen Sie die Benutzer Ihrer Standorte an und pflegen sie. Angezeigt werden ausschließlich Benutzer der Standorte, für die Sie zuständig sind.
Rollen
| Rolle | Rechte |
|---|---|
| Benutzer | Auskunft und Auswertungen im Rahmen der zugewiesenen Auftraggeber |
| Standort-Administrator | zusätzlich Benutzerverwaltung des eigenen Standorts |
| Organisations-Administrator | zusätzlich standortübergreifende Verwaltung |
Sie können jeweils nur Rollen unterhalb der eigenen vergeben: ein Standort-Administrator legt Benutzer an, ein Organisations-Administrator zusätzlich Standort-Administratoren.
Benutzer anlegen
- Benutzer anlegen wählen
- Vorname, Nachname, Benutzername und E-Mail erfassen
- Rolle wählen
- Auftraggeber zuweisen – mindestens einer ist erforderlich; zur Auswahl stehen die Auftraggeber des Standorts
- Speichern
UNIFY erzeugt ein Initialpasswort. Es wird nur einmal angezeigt und nicht gespeichert. Kopieren Sie es und geben Sie es dem Benutzer weiter. Beim ersten Login muss es geändert werden.
Bestehenden Benutzer zuordnen
Arbeitet ein Mitarbeiter an mehreren Standorten, wird kein zweites Konto angelegt. Ordnen Sie das vorhandene Konto über Benutzer hinzufügen zusätzlich Ihrem Standort zu. Der Benutzer behält seine bisherigen Standorte und seine Rolle.
Weitere Aktionen
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Passwort zurücksetzen | erzeugt ein neues Initialpasswort |
| Sperren / Entsperren | sperrt das Konto bzw. hebt die Sperre nach zu vielen Fehlanmeldungen auf |
| Abmelden | beendet alle offenen Sitzungen des Benutzers |
| Standortentzug | nimmt dem Benutzer die Zuordnung zu diesem Standort |
Der Status eines Kontos wird in der Tabelle angezeigt: Aktiv, Gesperrt oder Erstlogin offen.
Standortverwaltung
Einrichtung → Standortverwaltung
Hier pflegen Sie die Auftraggeber Ihrer Standorte. Die Standorte selbst werden bei der Einrichtung durch HSC angelegt.
Auftraggeber pflegen
Je Standort werden die Auftraggeber mit AuftraggeberNr (nur Ziffern) und Name geführt. Über die Auftraggeber wird gesteuert, welche Daten ein Benutzer sehen darf: In der Benutzerverwaltung bekommt jeder Benutzer die Auftraggeber zugewiesen, deren Sendungen er sehen soll.
Auftraggeber lassen sich jederzeit ergänzen. Kommt ein neuer Auftraggeber hinzu, tragen Sie ihn hier ein und weisen ihn anschließend den betreffenden Benutzern zu.
Über das Suchfeld filtern Sie die Liste nach Kennung, Name oder Auftraggeber.
Verbindungen
Einrichtung → Verbindungen
Hier werden die Zugangsdaten zum DataGatewayServer geführt – je Standort eine Zeile. Sie sind Voraussetzung für die Aktionen am Packstück.
| Feld | Hinweis |
|---|---|
| Gilt für | Mehrfachauswahl möglich. Jeder gewählte Standort erhält eine eigene Zeile mit denselben Werten. Sinnvoll, wenn mehrere Standorte denselben Server nutzen |
| Schema / Host / Port | Host nur als Rechnername oder IP – ohne http:// und ohne Port. Der Port ist der REST-Port des DGS (Standard 9035, siehe UNIFY Anforderungen)
|
| Client-ID / Client-Secret | Zugangsdaten. Ein leeres Secret bedeutet beim Speichern unverändert; für einen Standort ohne bisheriges Secret ist die Angabe Pflicht |
| Etikettendrucker / Listendrucker | Leer lassen heißt: HVS32 druckt dorthin, wo es im Datensatz steht. Ist ein Ausgabekanal eingetragen, wird dieser beim Nachdruck verwendet (höchstens 30 Zeichen) |
Mit Testen prüfen Sie die Verbindung, bevor Sie sie speichern. Der Host des DataGatewayServers ändert sich bei einem Serverumzug – diese Maske ist die Stelle, an der Sie ihn nachziehen.
Was wird wo gespeichert?
| Einstellung | Gilt für | Bleibt erhalten |
|---|---|---|
| Spaltenkonfiguration (je Maske) | nur Sie selbst | ja, am Benutzerkonto – auch an anderen Arbeitsplätzen |
| Gespeicherte Filter | je nach Geltungsbereich: Sie, der Standort oder die Organisation | ja, am Benutzerkonto bzw. am Standort |
| Dunkelmodus | nur Sie selbst | nur im Browser dieses Arbeitsplatzes |
| Sprache | nur Sie selbst | nur im Browser dieses Arbeitsplatzes |
| Angeheftete Sendungen | nur Sie selbst | ja, am Benutzerkonto |
| Aktueller Filter, Sortierung, Seite | nur Sie selbst | nur für die laufende Sitzung |
Weiterführende Informationen zu Installation und Betrieb: UNIFY Anforderungen