Systemvoraussetzungen

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Betriebssysteme

Alle Betriebssysteme, Computersysteme und Hardwarekomponenten, die in diesem Dokument nicht ausdrücklich als freigegeben deklariert sind, gelten grundsätzlich als nicht freigegeben. Dazu gehören z.B. alle Linux- und MacOS-basierten Computer und Betriebssysteme. Support-Anfragen zu nicht unterstützten Betriebssystemen können nur im stark eingeschränkten Maße bearbeitet werden.

Grundsätzlich werden bei den unten angegebenen Client- und Server-Betriebssystemen immer die aktuellsten Service-Packs bzw. Service-Releases und Updates vorausgesetzt.

Die Empfehlung von Multicore-Prozessoren bedeutet hier nicht, dass HVS32 in den aktuellen Versionen die Prozessorauslastung direkt steuert (Multithreading), sondern erfahrungsgemäß ein deutlich flüssigeres Arbeiten mit entsprechenden Systemen möglich ist.

Wir empfehlen die Verwendung eines 64-Bit-Betriebssystems. Bei Verwendung von Zusatzmodulen wie z.B. ComManager oder Heidler Carrier API ist ein 64-Bit Betriebssystem Voraussetzung.

Unterstützte Server Betriebssysteme

  • Microsoft Windows Server 2022
  • Microsoft Windows Server 2019
  • Microsoft Windows Server 2016
  • Microsoft Windows Server 2012 (R2)

Unterstützte Client Betriebssysteme

  • Microsoft Windows 10
  • Microsoft Windows 8.1

Empfohlene Systemvoraussetzungen

Server

  • 2,8 GHz Quad-Core Prozessor
  • 8 GB Arbeitsspeicher
  • 50 GB verfügbarer Festplattenspeicher (SSD)
  • 100 Mbit/s Netzwerk Anbindung oder besser

Client

  • 2 GHz Intel Pentium oder vergleichbarer AMD Prozessor
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • 10 GB verfügbarer Festplattenspeicher
  • Farbmonitor mit einer Auflösung von 1920 x 1080 oder höher

Empfohlene Systemvoraussetzungen für zentrales Polling (Server)

Bei den nachfolgenden Systemvoraussetzungen handelt es sich um eine Empfehlung, welche grob abgeschätzt worden ist. Beim Aufsetzen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Server später einfach zu skalieren ist (VM), da durch Zuschaltung von Frachtführern oder weiteren Funktionalitäten zusätzliche Applikationen notwendig sein könnten, wodurch der Server mehr Ressourcen benötigt.

Es wird davon abgeraten, die VM auf einem Server aufzusetzen, welcher durch andere VMs in der Festplattengeschwindigkeit beeinträchtigt wird (z.B. Datenserver), da dies zu massiven Geschwindigkeitseinbußen in Bezug auf den HVS32 Datenbankdienst führen kann.


Bei den Systemvoraussetzungen gehen wir von einer Installation aus, in welcher unsere gängigsten Applikationen zum Einsatz kommen.

Basisversion mit folgenden Komponenten:

  • HVS32 (Versandsystem)
  • 1x HVS32 Packstation (Verarbeitung der Anfragen)
  • 1x HVS32Monitoring (Monitoringdienst für die Packstation)
  • DataGatewayServer (Schnittstelle zum Hostsystem via REST, SOAP, SAP, JDBC, HTTP)
  • Com-Manager (Schnittstelle zum Frachtführer via SFTP, FTP, etc.)
  • Carrier-API (Webservice Kommunikation zu den Frachtführern)


Bei einer Verarbeitung bis zu ~1000 Packstücke / Stunde empfehlen wir folgende Systemvoraussetzungen:

  • Netzwerk: min. 100Mbit/s, empfohlen 1.000 Mbit/s
  • Festplattenspeicher: min. 50 GB (SSD)
  • CPU: 8 Kerne
  • Arbeitsspeicher: 12 GB


Geht das Versandvolumen über die ~1000 Packstücke / Stunde hinaus, empfehlen wir folgende Skalierung:

Pro weitere ~1000 Packstücke / Stunde:

  • + 2 Kerne
  • + 3 GB Arbeitsspeicher
  • + 5 GB Festplattenspeicher (SSD)

(Bei der Skalierung rechnen wir mit einer höheren Ressourcenauslastung der Basiskomponenten, sowie den zusätzlichen Einsatz einer weiteren HVS32 Packstation mit dazugehörenden HVS32Monitoring)


Bei Einsatz von weiteren Applikationen, sollte der Server wie folgt skaliert werden. Welche Applikationen zum Einsatz kommen, sollte in den Projektabsprachen geklärt werden.

Externe Beschreibung Applikation CPU Kerne Arbeitsspeicher (in GB) Festplattenspeicher (in GB) Skalierung
weitere Schnittstellen zum Hostsystem via REST, SOAP, SAP, JDBC oder HTTP DataGatewayServer 2 2 2 pro Schnittstelle
DHL Paket Leitcode 2 2 10 einmalig
Statusdaten StatusdatenManager 1 1 5 pro ~1000 Packstücke / Stunde
Statusdaten Webansicht SEMWeb 1 1 15 pro ~1000 Packstücke / Stunde
Datenbank-Archivierung DBArchivierung - - min. 50

(abhängig, wie viele Daten archiviert werden sollen)

einmalig

(keine zusätzlichen Kerne / Arbeitsspeicher notwendig, da die restlichen Dienste beendet werden)

automatisierter Tagesabschluss MonitoringService 1 2 5 einmalig
Mail-Avisierung AMAService 1 1 5 einmalig
Tarifierung + Rechnungsprüfung HFMS 2

1

4

0,5

5

5

einmalig

pro ~1000 Packstücke / Stunde

Tarifierung + Rechnungsprüfung + Versandartermittlung HFMS / SPM 4

2

4

1

5

5

einmalig

pro ~1000 Packstücke / Stunde

 

Netzwerkbetrieb HVS32

Für den Netzwerkbetrieb des HVS32 wird die Freigabe des HVS32 Programmverzeichnisses auf dem Server vorausgesetzt. Diese Freigabe muss als Netzlaufwerk auf den Clients mit einem festen Laufwerksbuchstaben permanent verbunden sein. Eine Verwendung von UNC Pfaden ist im HVS32 erst ab der Version 7.102.13 möglich. Die Benutzer benötigen Vollzugriff Dateiberechtigungen auf das o.g. HVS32 Verzeichnis und die Freigabe. Diese Voraussetzungen sollten bereits zum Installationstermin vom Administrator vorbereitet werden. Eine Bandbreite bzw. Verbindungsgeschwindigkeit von 100 Mbit/s oder mehr ist erforderlich. Bei nicht erreichen der Bandbreite oder bei WAN Verbindungen empfehlen wir die Verwendung des HVS32 im Terminalserver-Betrieb. Da das komplette System von der tatsächlich verfügbaren Bandbreite abhängig ist, gilt diesem Thema besondere Beachtung. Die Erfahrungen haben gezeigt dass hierbei die Verfügbarkeit der Leitung sowie der tatsächliche Datendurchsatz dennoch zu Problemen führen können. Von einem Standortübergreifenden Betrieb ohne Terminalserver Umgebung raten wir explizit ab.

 

Windows Terminal Server / Citrix

Der Support für HVS32 in einer Windows-Terminalserver-Umgebung (RDP) wird im gleichen Umfang wie auch bei einer Standard Installation geleistet. In einem Citrix-Umfeld können wir jedoch keinen Support für diese Umgebung bieten.
Bei Problemen am Terminalserver oder der Verwaltung der Terminalserverumgebung kann der Support nur für die grundlegenden Standard-Windows–Komponenten und Funktionen geleistet werden. Alles andere wie z.B.: Netzwerk-Freigaben, Druckertreiber, Datei-Berechtigungen sowie RDP / Citrix spezifische Einstellungen etc. fallen in den Aufgabenbereich des zuständigen Administrators. Wir empfehlen, dass der Installation und Konfiguration unbedingt ein Systemadministrator beiwohnen sollte. Alle HVS32 Versionen werden ausführlich und intensiv auf den angegebenen Betriebssystemen getestet. Da es unmöglich ist, alle Eventualitäten im Vorfeld nachzustellen, können wir Ihnen auch keine Garantie für den fehlerfreien Programmablauf auf jedem Kundensystem geben.

 

Freizugebende Standard Ports

FTP / SFTP Ports 22 / 21 , bzw alle für die FTP/SFTP Übertragung nötigen Ports. Bei passiven FTP muss auch den Rückkanal über UDP beachtet werden.
DNS HVS32 muss die Möglichkeit gegeben werden, FTP, HTTP, HTTPS oder SMTP Adressen über DNS aufzulösen.
HTTP/HTTPS HVS32 muss die Möglichkeit gegeben werden, HTTP und HTTPS Adressen auflösen und erreichen zu können, hier werden die Ports 80 und 443 benötigt (z.B. für Frachtführer UPS)
SMTP Um Frachtführerdateien zu übertragen oder Mail-Avisierungen zu senden werden die dort eingestellten Ports benötigt (Standard Port 25)
Data Gateway Server Die HVS32 Clients müssen bei Einsatz der Kommunikation zum Vorsystem über den DataGatewayServer innerhalb des Netzwerks Zugriff auf die konfigurierten Ports haben (Port 5030 bei interaktiver Verarbeitung und Port 5034 bei Polling)
Leitcode Port 9000 für Leitcodeermittlung (lediglich bei Modul DHL Road notwendig)
Monitoring Dienst Port 9034 auf dem HVS32 bei eingesetztem HVS32 Monitoring Dienst
Firebird Datenbank Port 3050 für Firebird Datenbankverbindung
Heidler Carrier API Port 9900 bei Verwendung der Frachtführer Webservice Anbindung
HVS32CommunicationManager Port 9009 für Kommunikation mit dem ComManager (via REST)
HFMS Port 9500 für Kommunikation mit dem HFMS
ScaleService (REST) Port 8100 für Kommunikation mit dem ScaleService (via REST)